Carlos Gardel Projekt
Zusammen mit dem Sänger Giovanni da Silva lässt Christian Kiefer die unsterblichen Lieder Carlos Gardels wieder aufleben. Ihr Programm „Volver“ ist ein Tribut an diesen legendären und wohl berühmtesten Tango Sänger aller Zeiten.
C. Gardel, Volver
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„Volver“
Ein Tribut an den legendären Tango Sänger Carlos Gardel
Am 24. Juni 1935 stoßen auf der Landebahn in Medellin, Kolumbien aus unerklärlichen Gründen zwei Flugzeuge zusammen. Die Insassen beider Maschinen kommen dabei ums Leben. Mit an Bord u.a. Carlos Gardel und sein congenialer Textdichter Alfredo Pera. Gardel stirbt auf dem Höhepunkt seiner Karriere während einer Tournee, die ihn durch ganz Lateinamerika führen sollte, und Millionen seiner Fans weinen um ihn, mehrere begehen Selbstmord.
Viele Legenden ranken seitdem um das Leben des nur 44 Jahre alt gewordenen berühmtesten Tango Sängers der Welt: sowohl um die tragischen Umstände seines Todes, als auch seine nie ganz geklärte Herkunft, oder die Verwicklungen in eine Schießerei, an deren Folgen er ein Leben lang leidet.
„Gardel singt mit jedem Tag besser“ so sagen die Argentinier heute noch. Und nicht nur daran erkennt man, dass der Mythos Gardel tatsächlich weiter lebt: auf dem Chacarita Friedhof in Buenos Aires, wo Gardel begraben liegt, steht auch sein Standbild, welches immer, eine brennende Zigarette -sein Markenzeichen- in den Händen hält.
Giovanni da Silva und Christian Kiefer lassen in ihrem Programm die unsterblichen Lieder Gardels wieder aufleben. Da sich Gardel am liebsten von einer oder zwei Gitarren begleiten ließ, klingen die Lieder in der Interpretation von da Silva und Kiefer sehr authentisch.
So bieten die beiden Künstler eine musikalische Aufbereitung einer bewegenden nunmehr über 100 jährigen Geschichte eines Künstlers, der vom Kulissenschieber zum Weltstar und Mythos wurde.
Aber wie heißt es so schön in einem Vers aus Gardels Lied Volver, welches heute noch ein geflügeltes Wort in Argentinien ist: „Veinte años no es nada“
Giovanni da Silva
Der aus Brasilien stammende Tenor Giovanni da Silva begann seine musikalische Ausbildung an der Bundesuniversität von Pernambuco und studierte später bei Prof. Josef Protschka an der Hochschule für Musik in Köln. 2006 erhielt er den 1. Preis beim DAAD Wettbewerb.
Sein europäisches Operndebut gab da Silva bei den Schlossfestspiele Zwingenberg 2001 als Beppo/Harlek in (Der Bajazzo) unter der Leitung von Guido Johannes Rumstadt.
Seitdem hat Giovanni da Silva etliche Opernpartien an der Kölner Oper, der Alten Oper Frankfurt und der Oper Bonn gesungen. Außerdem kann da Silva auf eine umfangreiche Konzerttätigkeit zurückblicken und arbeitete u.a. mit Orchestern unter Dirigenten wie Semyon Bychkov Christoph Poppen, Helmut Froschauer, Helmuth Müller-Brühl und Romely Pfund zusammen.
Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne, wobei Giovanni da Silvas besondere Vorliebe dem Jazz und der Folklore gilt.

