Duo Orfeo
Mit seinem Crossover Programm betritt das Duo Orfeo Neuland. Das Repertoire in dieser Besetzung ist einzigartig!
J.S. Bach, 1.Satz aus Triosonate C-Dur
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W. A. Mozart, Eine kleine Gigue
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Duo Orfeo
Crossover für Bandoneon & Gitarre
Bettina Hartl, Bandoneon - Christian Kiefer, Gitarre
„...it started in a church and then they took it to the whorehouses in Buenos Aires“.
Mit diesem saloppen Ausspruch hat Astor Piazzolla einmal den Werdegang des Bandoneons zusammengefasst. Und in der Tat: was nur wenige wissen ist, dass das Bandoneon um 1846 in Krefeld entwickelt worden ist, um u.a. Kirchenprozessionen musikalisch zu begleiten, bevor es auf unbekannte Weise an den Rio de la Plata gelangte, wo es zur Herz und Seele des Tangos wurde. In Deutschland wurde das Bandoneon zum Bergmannsinstrument und blieb sehr der Volksmusik zugewandt.
Das Duo Orfeo widmet sich dieser bewegten Tradition, in dem es die Wurzeln wieder belebt und in das Repertoire integriert. Dadurch entsteht ein Programm der Extreme, genau wie sie das Bandoneon im Laufe seiner Geschichte erlebt hat: Orgelmusik und Tangos, Sonaten und Volkslieder! Von der Anmutigkeit einer Milonga bis zur kunstvollen Mehrstimmigkeit einer Fuge. Auch eigene Kompositionen streut das Duo mit ein.
So bietet Duo Orfeo nicht nur ein abwechslungsreiches Programm, sondern ist mit seinem Repertoire in dieser Besetzung einzigartig!
Bettina Hartl
die in München geborene Künstlerin zog 1998 nach Berlin und absolvierte dort zunächst ein Tonmeister Studium an der Universität der Künste mit Hauptfach Klavier und den Nebenfächern Gitarre und Gesang.
Die Tango-Metropole Berlin brachte sie mit dem Tango Argentino und ihrem späteren Bandoneon Lehrer Klaus Gutjahr in Berührung. Mit ihm zusammen konzertierte sie auf einer Argentinien-Tour 2003 und machte Bekanntschaft mit namhaften Bandoneon-Größen wie Daniel Binelli, José Libertella (Sextetto Mayor), Julio Oscar Pane und Osvaldo Montes.
Die Opera Latinoamericana engagierte sie daraufhin 2004 als Bandoneonistin für eine Inszenierung der Operita „Maria de Buenos Aires“ von Astor Piazzolla.
Im Herbst 2004 entstand die Zusammenarbeit mit der japanischen Tango-Ikone Anna Saeki, erst in Berlin im Quasimodo und schließlich als Tournee im Juni 2005 in mehreren japanischen Metropolen (Tokio, Nagoya, Osaka, Kioto,...).
Es folgten weitere Engagements als Solistin am Herbst Theatre San Francisco, mit dem Helsingborg Symfoniorkester, an der Komische Oper Berlin, am Theater Magdeburg sowie eine China Tournee mit Klaus Gutjahr 2007.
