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| Duo Orfeo |
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| Klassische Musik und Tangos für Bandoneon & Gitarre |
„...it started in a church and then they took it to the whorehouses in Buenos Aires“. Mit diesem saloppen Ausspruch hat Astor Piazzolla einmal den Werdegang des Bandoneons zusammengefasst. Und in der Tat: was nur wenige wissen ist, dass das Bandoneon um 1846 in Krefeld entwickelt worden ist, um u.a. Kirchenprozessionen musikalisch zu begleiten, bevor es auf unbekannte Weise an den Rio de la Plata gelangte, wo es zur Herz und Seele des Tangos wurde. Das Duo Orfeo widmet sich dieser bewegten Tradition, in dem es die Wurzeln wieder belebt und in das Repertoire integriert. Dadurch entsteht ein Programm der Extreme, genau wie sie das Bandoneon im Laufe seiner Geschichte durchlaufen hat: Orgelmusik und Tangos, Sonaten und Volkslieder! Von der Anmutigkeit einer Milonga bis zur kunstvollen Mehrstimmigkeit einer Fuge. So bietet das Duo nicht nur ein abwechslungsreiches Programm, sondern ist mit seinem Repertoire in dieser Besetzung einzigartig! |
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| Das Duo |
Nach ihrer klassischen Musikausbildung mit Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben, wandten sich Bettina Hartl und Christian Kiefer dem Tango zu, und gründeten im Jahre 2006 das Duo Tango Emoción. Bald entstand der Wunsch das reine Tango Programm mit klassischen Stücken zu erweitern. So kam es aus der Fusion von Tango und Klassik zur Gründung von Duo Orfeo. |
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| Bettina Hartl |
die in München geborene Künstlerin zog 1998 nach Berlin und absolvierte dort zunächst ein Tonmeister Studium an der Universität der Künste mit Hauptfach Klavier und den Nebenfächern Gitarre und Gesang. Die Tango-Metropole Berlin brachte sie mit dem Tango Argentino und ihrem späteren Bandoneon Lehrer Klaus Gutjahr in Berührung. Mit ihm zusammen konzertierte sie auf einer Argentinien-Tour 2003 und machte Bekanntschaft mit namhaften Bandoneon-Größen wie Daniel Binelli, José Libertella (Sextetto Mayor), Julio Oscar Pane und Osvaldo Montes. Die Opera Latinoamericana engagierte sie daraufhin 2004 als Bandoneonistin für eine Inszenierung der Operita „Maria de Buenos Aires“ von Astor Piazzolla. Im Herbst 2004 entstand die Zusammenarbeit mit der japanischen Tango-Ikone Anna Saeki, erst in Berlin im Quasimodo und schließlich als Tournee im Juni 2005 in mehreren japanischen Metropolen (Tokio, Nagoya, Osaka, Kioto,...). Es folgten weitere Engagements als Solistin am Herbst Theatre San Francisco, mit dem Helsingborg Symfoniorkester, an der Komische Oper Berlin, am Theater Magdeburg sowie eine China Tournee mit Klaus Gutjahr 2007. |
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| Christian Kiefer |
studierte klassische Gitarre an den Musikhochschulen Münster und Dortmund. Er ist Stipendiat des Deutschen Musikrates, der Gesellschaft zur Förderung der westfälischen Kulturarbeit e.V., und des Fördervereins der Musikhochschule Münster. Christian Kiefer erhielt Einladungen zu internationalen Festivals, so z.B. „Ateneu“, Cadaques; „Rassegna Chitarristica Internazionale“, Gaeta; „Passaggi Segreti“, Rom; „Le Notti delle Chitarre“, Arezzo; „Donaueschinger Musiktage“, Donaueschingen; „Musica“, Straßburg; „Musica Viva“, Osnabrück u.a. Außerdem ist Christian Kiefer ein gefragter Gitarrist im Musiktheaterbereich und arbeitete u.a. mit den Komponisten Pierre Boulez, Mauricio Kagel und Helmut Lachenmann, dem Schauspieler Ulrich Mühe und den Regisseuren Franz Wittenbrink und Peter Konwitschny zusammen. Mehrere TV-, Rundfunk-, und CD-Produktionen mit 3 SAT, ARTE, SWR, dem WDR Rundfunk und Sinfonie Orchester, dem hr sinfonie orchester dem SWF Baden-Baden, der Hamburger Staatsoper, der Oper Köln u.a. gehören zu seiner bisherigen Laufbahn. |
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